Unsere Geschichte:

„Herr Klaus Schweizer, die Geschäftsleitung möchte das Jahr 2013 ohne Sie meistern“. Das war der Grundstein für das Abenteuer „Finca Sol y Vida“. Danach folgten vier gemeinsame Urlaubstage auf Mallorca, denen Karin sehr skeptisch gegenüber stand. Aber nachdem ein bekanntes Ehepaar von Ihrem neuen Zuhause in Llucmajor erzählte willigte Sie doch ein. Hier angekommen waren wir sehr begeistert und Karin hatte Ihre „Ballermann“-Vorstellung auch schon über Bord geworfen.
Die Frage nach einem erneuten Aufenthalt im Oktober und die Aussage von den noch jungen Betreibern, „Wir hören wieder auf“ brachte den Stein ins Rollen. Unsere damalige Situation, 7 Jahre als Schwaben im Kulturkreis „Bayern“ waren für uns sehr angenehm, aber der Status „neue Heimat“ war nicht erreicht. Der Erziehungsauftrag für die beiden Söhne war abgeschlossen und zurück in das Schwabenland hatten wir für den Lebensabend vorgesehen. So hatte das Ehepaar Schweizer im Silberhochzeitsjahr das beinahe jugendliche Gefühl, nur für uns die Verantwortung zu haben. Innerhalb von 8 Wochen war München Geschichte und am 01. Mai 2013 startete der neue Lebensabschnitt „Finca-Betreiber auf der schönen Baleareninsel“.

 

Klaus über Karin

Karin ist am 13. August 1960 in Stuttgart geboren. Seit Ihrem 18. Lebensjahr hält sie es bereits mit mir aus. Ich kann Ihnen versichern, das ist eine enorme Leistung. Es gelingt Ihr immer wieder, mich aus meinen emotionalen Ausflügen zurückzuholen. Als gelernte Zahnarthelferin und anschließend auch Arzthelferin ist Ihr der Umgang mit Medikamenten und verschiedensten Praxisutensilien sehr geläufig. Insbesondere der Einsatz des Blutdruckmessgerätes, dessen Werte meist die Aussage nach sich ziehen, „Klaus du musst ruhiger werden“. Liebe Gäste, ich bin überzeugt, auch Sie werden, in den nicht wünschenswerten Ausnahmefällen bestens versorgt. Apropos versorgt, ich kann Ihnen berichten, das Übergewicht hatte ich nicht immer. Aber während des zwischenzeitlich 25 jährigen Ehelebens, ist es meiner Frau vorzüglich gelungen, dies stetig auszubauen. Sie haben unglaubliches Glück, denn Sie müssen sich nur über Ihre Urlaubszeit dem hingeben, genießen Sie es.
Wie oben schon erwähnt „geboren in Stuttgart“ in der Hauptstadt der Kehrwoche, hier saugen Neugeborene das Saubermachen mit der Muttermilch ein. Dies gepaart mit berufsbedingter Hygieneausbildung findet nicht immer mein Verständnis. Muss aber, laut Gattin, so sein, ich akzeptiere. Natürlich ist dies nur ein Auszug Ihrer Fähigkeiten, deshalb sind die bisherigen gemeinsamen Jahre erst der Anfang einer noch langen Geschichte.

Karin über Klaus

Klaus ist am 27. März 1959 auch in Stuttgart geboren, er verkörpert, das was man Schwaben  nachsagt,  „ Schwaben  können alles, außer Hochdeutsch“ bei Klaus kommt spanisch auch noch dazu.
Als Skilehrer wurde er mir damals zur Seite gestellt – nach anfänglichem Missverhalten dachte ich welch ein Ekel. Später musste ich dies Stück für Stück revidieren, denn das mit dem Skifahren konnte er wirklich gut und den Privatkurs habe ich dann günstig abgegriffen.
Trotz völlig anderer Lebensplanung,  habe ich mich plötzlich mit Wintersport und Automobilproblematiken arrangiert und den Ruf nach fernen Welten hinten angestellt in der Hoffnung, meine Zeit kommt noch.
Aber wie heißt  es so schön, es kommt  anders als man denkt und schwups standen wir zu viert am Skilift und ich hatte ein kleines Familienunternehmen mit 3 Männern.
Mein Fernweh hatte sich schon fast verflüchtigt – da kommt der „Schwabe“ mit einem Job in München um die Ecke. Gut – dachte ich, kein fernes Land aber immerhin ein anderer Kulturkreis, Minimalziel erreicht. Aber dem nicht genug, 7 Jahre später entführt der mich nach Mallorca, ich dachte nur Hilfe! Putzfraueninsel, s’Arenal, Saufgelage, was soll ich denn dort? Es ist Ende Februar – nur ein Kurztrip, ein paar wenige Tage die Insel anschauen war angesagt, doch weitgefehlt, noch vor Ort pflanzte er mir die Idee vom „Fincabetreiben“ ein. Wieder daheim angekommen, wird es schon ernst, alles fertig machen, am 1. Mai geht es los. Gott sei Dank hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon 34 gemeinsame Jahre im Rücken.
Mir wird immer wieder gesagt:“ Mit dem eigenen Mann zusammen arbeiten das ginge bei uns nicht.“ Klaus ist mein Fels in der Brandung, er hat die tollen Ideen und ich kassiere nicht selten das Lob dafür. Er sorgt überdies auch immer wieder dafür dass wir uns als Paar nicht verlieren. Das ist unser Rüstzeug und es ist ein schönes Gefühl, nach so vielen Jahren, sich in dieser für uns doch neuen Aufgabe so gut zu ergänzen.